Peugeot 205 T16 Geschichte

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Peugeot betraut den erfahrenen Profi Jean Todt mit dem Aufbau einer neuen Motorsport-Abteilung – der Grundstein für das heutige Team von Peugeot Sport wurde Ende 1981 gelegt. Das Ziel – die Rallyweltmeisterschaft 1982. 14 Monate später überraschte der Konzern die Rallye-Welt mit der Präsentation des 205 Turbo 16, einem revolutionär konstruierten Mittelmotor-Fahrzeug. Als erster Hersteller im Rallyesport nutzte Peugeot die vom Gruppe B-Reglement eingeräumten Freiheiten konsequent aus. Gegenüber der Serienversion hat der Rally-Peugeot (Intern M24) kompaktere Abmessungen, einen Allradantrieb, einen längeren Radstand und einen querliegenden Mittelmotor mit Turboaufladung. Die Karosserie ist bis auf das Dach aus Kunststoff.

Jean-Pierre Nicolas gewann den allerersten Wettbewerb des neuen Autos, eine französische Rallycross-Veranstaltung Ende 1983. Beim Debüt in der Rallye Weltmeisterschaft demonstrierte Ari Vatanen 1984 auf Korsika das Potenzial des Kraftpakets mit seiner zeitweiligen Führung. Es dauert keine drei Monate bis zum ersten Sieg in Finnland. Nach der 1000-Seen-Rallye schlug Vatanen die Konkurrenz auch in Italien und in Großbritannien die Sensation war perfekt. In den folgenden beiden Jahren dominierte Peugeot trotz sprunghaft wachsender Konkurrenz die Rallye Weltmeisterschaft souverän: Die beiden Finnen Timo Salonen und Juha Kankkunen wurden in Folge auf Peugeot Weltmeister, die Titel in der Marken-WM ging ebenfalls nach Paris. In dieser Ära gewann der Peugeot 205 Turbo 16 insgesamt 16 Läufe zur Rallye-WM. Nach dem Verbot der Gruppe B setzte Peugeot das Konzept bei Wüstenrallyes und beim Pikes Peak-Bergrennen in Form der beiden Modelle 205 und 405 weiter erfolgreich ein und erzielte viele Siege.

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