Porsche 917K Geschichte

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Als Ende der 60er Jahre das Reglement der Sportwagen auf 5 Liter Hubraum erweitert wurde, entschloss sich Porsche zum Bau großkalibriger Rennsportwagen. Es entstand die Modellreihe 917 mit Zwölfzylinder-Motor, von der im April 1969 25 identische Exemplare zur Homologierung vorgestellt wurden. Am 13. Juni 1970 war es dann soweit. Am Start des schwersten Langstreckenrennens der Welt, dem 24 Stunden-Rennen von Le Mans, standen sieben 917. Insgesamt gingen 51 Wagen auf die lange Reise. 24 davon kamen aus dem Hause Porsche. Sieger dieses Rennens, das nur wenige Fahrzeuge beenden konnten, war der Kurzheck-Wagen aus dem Salzburg-Team. Die Piloten Hans Herrmann und Dick Atwood hatten sich von der neunten Position langsam aber sicher an die Spitze vorgearbeitet. Nach elf Stunden waren sie in Führung und haben diese bis zum Ende des Rennens nicht wieder abgegeben. Bisher waren die den unteren Hubraumklassen angehörigen Vier-, Sechs- und Achtzylinder von Porsche für einen Gesamtsieg in Le Mans nie prädestiniert. Mit dem 917 hatte Porsche dieses Ziel endlich erreicht. Nach weiteren sechs internationalen Siegen brachte der Zwölfzylinder auch die Markenweltmeisterschaft 1970 für Porsche.

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